Aus unserem Alltag
Weihnachtsfeier 2011
Einmal mehr durften wir eine mit viel Liebe gestaltete Weihnachtsfeier erleben. Nebst der musikalischen Umrahmung mit Bernhard Greiner (Klavier), Franziska Kerler (Querflöte) und Stefanie Meissner (Harfe) wirkten auch das Personal mit, was sehr geschätzt wurde. Besondere Beachtung fand der schon beihnahe zur Tradition gewordene Lehrlingschor. Die rund 150 Gäste durften anschliessend ein ausgezeichnetes und vom Küchenpersonal mit viel Können zubereites Weihnachtsmenue in vier Gängen geniessen.
Guezli Nachmittag
Unter der Anleitung von Janine Kradolfer haben unserer Bewohnerinnen und Bewohner einen Nachmittag für die Sinne verbracht. Es wurde ausgewallt, ausgestochen, aufgelegt und ausgebacken. Der im ganzen Hause sich verbreitende Duft nach frisch Gebackenem machte sofort klar, was hier im Gang war. Typischer Geruch in der Adventszeit, mögen sich einige gedacht und sich an frühere Zeiten erinnert haben, als man auch noch ........
Adventliechtli
Jeden Sonntagmorgen im Advent treffen wir uns zu einem musiklisch umrahmten "Adventliechtli" mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Duchgeführt wird es von Ulrike Elsner, Leitung Aktivierung und Alltagsgestaltung.
1. Advent 27. November
Wunderweisse Nächte
Musik: Harald Schäufele Akkordeon
2. Advent 4. Dezember
Hört der Engel helle Lieder
Musik: Heidi Gmür Gitarre
3. Advent 11. Dezember
Sternenlicht
Musik: Raphael Bussinger Keltische Harfe
4. Advent 18. Dezember
Weihnachtszauber
Musik. Gabrielle Ruh Hirtenflöten
Ältester Bewohner wird 102-jährig
Hermann Graeser durfte am Freitag seinen 102. Geburtstag feiern. Mit einem Apéro wurde der ehemalige Steiner Betreibungsbeamte, Krankenkassen- und Verkehrsvereins-Büroleiter im Nebenamt von den Mitarbeiterinnnen und Mitarbeitern sowie den Bewohnern des Alters- und Pflegeheims Stein am Rhein und von Familienangehörigen überrascht. Auch Stadtpräsident Franz Hostettmann liess es sich nicht nehmen, dem Jubilar auch im Namen des Steiner Stadtrates persönlich zu gratulieren. "Schön, wennn man noch so "zwäg" und wie Sie immer für ein Spässli aufgelegt ist". Auch Heimleiter Peter Keller schloss sich den Gratulationen mit den den Worten einer Mitarbeiterin an:"Ich könnte ihn einfach verknuddeln", schrieb Mark Schiesser im Steiner Anzeiger vom 18.10.2011.
Ein Fest im Zeichen der Kürbisse
Wie jedes Jahr feierten Bewohner, Gäste und Personal im Altersheim Stein am Rhein ein stimmungsvolles buntes Herbstfest.
von Ursula Junker in der SN vom 11.10.2011
Leuchtend orange, so empfing am vergangenen Samstag das Altersheim Stein am Rhein seine Gäste und erfreute mit der Farbenpracht gleichzeitig auch seine Bewohnerinnen und Bewohner. Das traditionelle Herbstfest stand ganz im Zeichen des Kürbisses. Dem hatte sich auch die Küche verschrieben. Vom Salat bis zum Dessert – in jedem Gang war Kürbis enthalten, etwa in Form von Kürbisspätzli – sehr zu empfehlen – oder Kürbisschnitten zum Dessert.
Ziel solcher Anlässe sei immer, dass Bewohner und Angehörige sich in einer besonderen Ambiance begegnen könnten, wie Heimleiter Peter Keller sagte. Diesem Ziel diente unter anderem auch die Bastelecke, wo man mit vereinten Kräften sich ein Blumengesteck zusammenstellen konnte oder selber ein kleines Arrangement mit allerhand Trockenblumen und Zutaten aus Garten und Wald kreieren konnte. Es war ein Angebot, von dem viele Besucher zusammen mit ihren Angehörigen rege Gebrauch machten. Ergänzt wurde das Herbstfest durch zwei Stände. Das Team vom Freihof in Etzwilen und Nadja Schwarzer boten herbstliche Sträusse und Gestecke in grosser Fülle an. Das Herbstfest bot den Besuchenden zudem die Gelegenheit, sich davon zu überzeugen, dass die für dieses Jahr geplante Etappe der Sanierung des Altersheims beinahe vollendet ist. «Das meiste sieht man gar nicht», meinte Keller und verwies als Beispiel auf die neuen Kühlzellen, die im Untergeschoss eingebaut worden waren. Gleichwohl gab es zahlreiche Veränderungen zu registrieren. Das begann gleich beim Eingang: Sämtliche Beschriftungen sind im gleichen Stil gehalten und bringen Struktur in die verschiedenen Bauteile. Auf der Nordseite wurden zudem neue Fenster eingebaut, teilweise wurden dort auch die Fassaden besser isoliert. Unübersehbar auch, dass der ganze Komplex einen neuen Aussenanstrich erhielt und die Gänge neu gemalt wurden. Die neue Farbgebung wirkt wohnlich und verbreitet viel Atmosphäre. Ersetzt wurden auch die Glasbausteine im Treppenhaus; wo sie waren, lassen grosse Fenster mehr Helligkeit herein. Keller wand im Zusammenhang mit dem Umbau vor allem auch den Handwerkern ein Kränzchen. Ausnahmslos alle seien sehr rücksichtsvoll gewesen und hätten bei ihrer Arbeit immer Rücksicht auf die Bewohnerrinnen und Bewohner genommen. Zusammen mit der guten Planung trug das viel zum reibungslosen Ablauf der bisherigen Sanierungsarbeiten bei.
Ausflug zur Wasserorgel
„Sichtbar gemachte Musik“
Einen nachmittäglichen Ausflug machen kann (fast) jeder.
Doch zu einer Uhrzeit aufzubrechen, zu der man sonst ans Zubettgehen denkt – das hat schon seinen besonderen Reiz…
Mittwochabend, kurz vor 19 Uhr: Eine wackere Schar von Abenteuerlustigen macht sich auf den Weg nach Kaltenbach.
(Geheimtipp: Dort ist die einzige Wasserorgel der Schweiz zu sehen).
Was das ist, eine Wasserorgel?
Ja, das lässt sich in Worten eigentlich gar nicht beschreiben.
Vielleicht könnte man sagen: Sichtbar gemachte Musik, hingezaubert von unzähligen Wasserfontänen, die sich im Rhythmus der Musik ständig verändern.
Wir kamen gerade richtig. Die Dämmerung senkte sich nach einem stimmungsvollen Sonnenuntergang über den Barockgarten.
Waren erst glitzernde Wasserspiele zu sehen, so brachte die zunehmende Dunkelheit dieses Schauspiel erst zur Geltung.
Farbige Scheinwerfer beleuchteten die Wasserbilder. Kaum waren sie zu sehen, schon verschwanden sie, um in immer neuen Variationen wieder aufzutauchen.
Zu schwelgerischen Walzerklängen, feurig-italienischen Arien,
bekannten Operettenmelodien und zackiger Marschmusik bewegten sich die Fontänen, man konnte sich nicht satt sehen.
„Wie flüssiges Gold“, „traumhaft schön…“ hörte man es da und dort flüstern, nach jeder Musik klatschten wir Beifall.
Vor Staunen vergassen wir fast die feinen Cocktails, die uns Hermann, unser Gastgeber, gutgelaunt serviert hatte.
Ihm und Irene Klönne, die uns diesen Abend vermittelt hatte, herzlichen Dank.
Geradezu bescheiden nahm sich der Schein des Vollmondes aus, der uns auf dem Heimweg begleitete. Nichtsdestotrotz brachten wir ihm ein vielstimmiges Ständchen dar und beschlossen dankbar diesen schönen Abend.
Ulrike Elsner
Sommerfest Sängerbund Stammheim
Auf Einladung unserer Mitarbeiterin Rösli Ulrich durften wir erstmals Gäste sein beim Sommerfest des Sängerbundes in Stammheim. Unter dem Titel "....und die Musi spielt dazu..." verfasste unsere Fachfrau Aktivierung, Ulrike Elsner, einen kurzweiligen Bericht. Lesen Sie diesen hier. [63 KB]
Inseli Werd
Einmal mehr führte uns ein Ausflug auf das benachbarte Inseli Werd. Unter dem Titel "Wenn Engel reisen..lacht der Himmel..." verfasste Ulrike Elsner den Reisebericht. [54 KB]
Ein Fest für die Sinne
Möchten Sie gerne:
Meeresrauschen hören?
Seifenblasen hinterher träumen?
Die Füsse in duftigen Wassern kühlen und
in einem Ringelblumenbad plätschern?
Kühle Gaumenfreuden – Glace,Säfte…..….
Dann kommen Sie doch heute
raus in die Sonne.
Sitzplatz 2. Stock
Ab 15 Uhr
Ausflug mit dem FC Senioren
Seit nunmehr 30 Jahren laden Mitglieder des FC Stein am Rhein Bewohner vom Alters- und Pflegeheim zu einem Ausflug ein.
Hanspeter Hotz stellt immer wieder eine schöne Reiseroute zusammen und organisiert den Ablauf.
So startete am Samstag, bei strahlendem Sonnenschein, eine lange Autokolonne . 15 Bewohner mitsamt ihrer Begleiterinnen sahen erwartungsfroh dem lang ersehnten Ereignis entgegen.
Über Gottmadingen - Hilzingen ging es hinein in die hügelige Hegaulandschaft.
Schattig-grüner Wald, wogende Ährenfelder und immer wieder kleine, verschlafene Bauerndörfer. Mancherorts wurde noch ein Misthaufen vor dem Haus entdeckt.
In den Gärten Rosen, Rosen, Rosen. Die Fenster geschmückt mit Geranien in allen Farben.
Und immer wieder grüssen von weitem Hohentwiel, Hohenkrähen und Hohenstoffel.
Solch vielfältige Eindrücke machen Hunger und Durst.
In Opfertshofen wurden wir bereits im Reiatstüblli erwartet.
Man wusste nicht , was man mehr geniessen soll: Das Panorama oder den feinen Zvieriteller…(Spende vom FC!)
Über Lohn ging es den Berg hinab nach Thayngen .
Gailingen, Ramsen und schon sah man rechter Hand den Rhein.
Müde, aber voll neuer Eindrücke verabschiedeten wir uns mit einem kleinen Weinpräsent von unseren umsichtigen Chauffeuren für diesen wunderbaren Tag.
Ausflug auf den Munot
Dieser Freitag , der 13. war für unsere Ausflügler ein Glückstag! Mit einer Ausfahrt zum berühmten Munot wurde die diesjährige Ausflugssaison eröffnet.
Janis, unser Auszubildende im 3. Lehrjahr, hatte die Aufgabe, dieses Ereignis zu planen und gemeinsam mit Ulrike durchzuführen. Er hat seine Aufgabe mit Bravour gemeistert!
Eine wunderschöne Fahrt durch die blühende Mailandschaft führte uns über Gailingen und Büsingen zur vielbesungenen „ alten Zinne“. Zwar konnten wir nur von unten hinaufsehen, doch die vielen Erinnerungen der Teilnehmerinnen an durchtanzte Munotballnächte, fröhliche Familienausflüge oder gar ein Besuch anlässlich der eigenenVerlobung einer Bewohnerin anno…machte dieses Manko schnell wett.
Einen feinen Zvieri genossen wir im Rosengarten, mit Blick auf das Dächermeer der Schaffhauser Altstadt. Da wurde dann gerätselt, welchen Kirchturm wir denn nun da sehen, ob dieses grosse Gebäude dort wohl St. Johann ist („ Jo, chasch denke, nie im Läbe isch des St. Johann!).
Und „wo isch etz echt de Bahnhof ???“…
Verabschiedet haben wir uns, wie kann es anders sein, mit dem Lied vom „Munotglöckelein“, inbrünstig von allen Teilnehmerinnen gesungen, inklusive unseren beiden lieben Samariterhelferinnen.
Solche Glückstage, da waren sich alle einig, soll es noch viele in diesem Sommer geben.
Ulrike Elsner
Therapiehund Louis erhält Verstärkung
Unser Therapiehund Louis erhält Verstärkung. Mit Harris kommt ein weiterer Hund zum Einsatz. Die beiden haben sich schon kennen gelernt und den ersten Einsatz gemeinsam absolviert. Es zeigte sich, dass die beiden ein sehr gutes Gespann abgeben und sich gut in ihren Fähigkeiten ergänzen. So können wir in Zukufnt sogar ein Hundeteam anbieten. Lesen Sie dazu auch den Artikel in der der Zeitschrift DOG Therapiehunde Schweiz.
Damit sind wir in unserer Gegend eine grosse Ausnahme. Geplant sind gemeinsame Gruppenangebote, aber auch Einzelbesuche der Hunde. Die beiden Frauen, Claudia Dellapina mit Louis und Beatrice Bürgin mit Harris, sind ausgebildete Therapiehundeführerinnen. Frau Dellapina besucht zur Zeit noch eine Weiterbildung "Einsatz von Therapiehunden speziell bei dementiell veränderten Menschen".
Wir freuen uns, dass wir den Bewohnerinnen und Bewohnern dieses wunderbare Angebot machen können.


















